heute ist ein großer Regentag angesagt. Wir frühstücken ganz in Ruhe, gehen Gerds Geburtstag ganz locker an. Die Fahrt bis zum nächsten Campingplatz sind nur 32 km, es ist ein Platz direkt am Wasser und erst mal sehr ruhig. 
neben dem Campingplatz ist ein kleines Museum
wir fahren dann erst mal nach Húsavík zum einkaufen und bummeln, es ist ja noch ziemlich früh.
Husavik ist eine einfache, kleine Hafenstadt, die inzwischen hauptsächlich vom Tourismus und den Walbeobachtungen lebt. da morgen besseres Wetter sein soll, haben wir für morgen Vormittag eine Tour gebucht.
Fisch und Chips am Mittag
Am Nachmittag gibt’s einen Geburtstagskaffee, es regnet leider weiterhin.
Der Jökulsargljufur-Canyon ist fast 40 km lang und hat viel Dramatisches zu bieten, am südlichen Ende z.B. den berühmten Dettifoss.
Wir sind gegen 9:30 am Parkplatz beim Dettifoss, der sogar kostenlos ist und noch ziemlich leer. Wir gehen erst zur Aussichtsplattform, dann den Weg ganz nah ran und schließlich zum südlichsten Wasserfall, dem Selfoss.
Der Dettifoss, der wasserreichste Fall in IslandAuf der Aussichtsplattform werden wir nass von der Gischt der herabstürzenden Wassermassen!Es ist sehr kalt, windig und wie gesagt, nassAuf dem Weg zum Selfoss
Mit der Zeit kommen immer mehr Menschen auf alle Wege, es sind einige Busse angekommen, wir sind froh, früh hier gewesen zu sein. Die Aussichten sind sehr dramatisch, es fesselt uns, wir sind begeistert!
Der Selfoss, fast noch beeindruckenderHier kommt das Wasser her!
Nach einer guten Stunde fahren wir weiter, der Parkplatz inzwischen bis zum letzten Platz gefüllt. Nächstes Ziel ist weiter nördlich der Abschnitt Holmatungur, Gondula scherzt, dort werden wir allein sein, und sie hat recht!
Die Wanderung bringt uns zum Katlar, einer Halb-Insel mit steilen, zerklüfteten Wänden mitten im wilden Wasser. Es geht zunächst eine Stunde bergab bis zum Fluss, überall sind Blaubeeren, Gondula kann sich nicht sattsehen und -essen…
Kurz vor unserem Ziel werden wir von drei jungen Männern überholt, die die Runde um Katlar anders herum laufen und uns in der Mitte wieder begegnen. Sie sind ebenso begeistert wie wir.
Wir machen eine MittagspauseWir dachten immer, Norwegen sei wasserreich…
Auf dem Rückweg, jetzt natürlich nur bergauf, sind wieder die Blaubeeren verlockend, und wir sind ziemlich geschafft, als wir zum WoMo kommen.
Wenn wir wüßten, was das für ein Pilz ist, davon gabs einige!
Wir sind am frühen Nachmittag wieder auf unserem Campingplatz und trinken erst mal Kaffee.
Wir stehen wieder früh auf, es ist strahlender Sonnenschein, und wir wollen in den Canyon von Stuðlagil.
Es geht steil bergauf und bergab, überall sind wunderbare Ausblickspunkte eingerichtet, die einen schönen Blick in den Canyon und auf die Basaltsäulen eröffnen.
Als wir hinunter steigen, ist es noch relativ leer, es fühlt sich allerdings schnell, einige Touristenbusse kommen an.
Die Wanderung, die wir eigentlich machen wollten, startete allerdings an einem anderen Parkplatz, zu dem wir nochmals 5 km fahren mussten. 
Hier ging es über eine in New York hergestellte Brücke auf die andere Seite des reißenden Flusses. Wir gehen zunächst bis zum nächsten Parkplatz, hinter dem sich ein großer Wasserfall befindet.
Gondula geht zurück zum Auto, Gerd geht noch ein Stückchen weiter, bis er sich dem Campingplatz und den Besichtigungpunkten gegenüber befindet.
Im Anschluss machen wir eine kurze Pause, um dann weiter nach Asbyrgi zu fahren, im Jökulsárgljúfur Nationalpark.
auf dem Weg, unwirkliche Landschaft, fast mondähnlich
Wir finden einen wunderschönen Campingplatz, mit ganz viel Platz und vielen Wanderwegen in der Umgebung. hier werden wir zwei Tage verbringen.
Kaffeepause nach der Fahrt
Am Abend machen wir noch einen kurzen Spaziergang von unserem Zeltplatz aus.
An dieser Stelle kehren wir um, dass ist uns doch zu anstrengend.
Wir stehen um 6:00 Uhr auf, als wir nach oben aufs Deck steigen, liegt das Schiff im Nebel, es ist nichts zu erkennen.
der Nebel lichtet sich es ist sehr nass!
Um10:00 Uhr erreichen wir Island. Der Zoll winkt uns großzügig durch. Wir machen uns auf den Weg zu unserer ersten Wanderung.
auf dem Weg
wir machen eine Wanderung zum Hengifoss, mit 118 m der vierthöchste Wasserfall in Island.
Die Wanderung dauert 2 Stunden, wir haben Glück, es bleibt trocken.
Auf dem Weg zu unserem Campingplatz kommen wir an einem weiteren Wasserfall vorbei, dem Rjükandafoss, mit 139 m noch etwas höher.
Der Weg zum Campingplatz erweist sich als leicht abenteuerlich, fängt mit einer gut ausgebauten geteerten Straße an, wird aber dann immer mehr zu einer Schotterstraße. aber wir erreichen unser Ziel. Es ist sehr ruhig, sehr klein und wunderschön gelegen.
Hier startet morgen früh eine weitere kleine Wanderung. 
Wir haben wieder schönes Wetter, viele Stunden nur Wasser um uns herum. Dann kommen die Faröer-Inseln, bei der Anfahrt verschwimmen sie noch im Dunst, nach der Abfahrt stehen wir an Bord und staunen… Deshalb gibt es heute nur noch Bilder, wir hoffen, sie zeigen ein Wenig von der Schönheit, wir können uns nicht trennen!
Bei der Einfahrt nach TorshavnDer Leuchtturm wacht über der kleinen StadtEs gibt schöne Blicke auf Torshavn
Jetzt noch Fotos von der Ausfahrt von den Faröern!
Ich habe ganz viele Fotos gemacht, viele wären es noch wert, hier veröffentlicht zu werden, aber ich begrenze mich und hoffe, ihr habt Spaß beim Betrachten!
Wir schlafen die erste Nacht im Wohnmobil gut, werden schon früh wach…. und sind um 9:30 an der Fähre, haben auch ziemliches Glück, dass bald das Einchecken los geht. Unsere Reihe mit den Wohnmobilen kommt mit als erstes an Bord.
Nahezu auf Kreuzfahrt…Unsere „Luxuskabine“
Wir dödeln rum, genießen die Sonne, trinken ein noch bezahlbares dänisches Bier, lesen, schreiben…
Ein Hotpool ist auch an BordDie Fähre hat nur 9 Decks, jetzt sind wir ganz oben
An Bord wird die Uhrzeit um eine Stunde zurückgestellt, hier gilt die Faröer Zeit.
Heute Abend gibt es noch leckeres Buffet, wir haben jetzt schon Appetit!
Inzwischen hat es sich zugezogen, außer grauen Wolken ist nicht viel zu sehen.
Die ganze Zeit an der norwegischen Südküste entlang und dann lecker essen…
Wir erhalten schon um 10:00 Uhr die Erläuterungen zum Wohnmobil und können im Anschluss alles, was wir mitgebracht haben, dort unterbringen.
Um 12:00 Uhr kommen wir los, stehen natürlich vor dem Elbtunnel erst einmal im Stau. Das Wetter ist sehr bescheiden, es regnet immer wieder und es gibt wahnsinnig viele Baustellen.
bei der ersten Pause in Dänemark müssen wir natürlich einen Ristet Hotdog zu uns nehmen.
nach nahezu unendlich vielen Baustellen, auch in Dänemark kommen wir um 19:30 Uhr in Hirtshals an, wo wir schon einen Platz reserviert haben.

Wir machen einen kurzen Spaziergang zum Meer, sehen einen wunderbaren Regenbogen, duschen dann machen uns das erste Mal etwas zu essen und danach schreiben wir den Blog.
Die Tour war anstrengend, 560 km im Regen, aber so lang sollen die Strecken in der Regel nicht werden.